Nahtoderfahrungen aus Sicht eines Mediziners

Prof. Dr. med. Walter van Laack ist mir schon lange ein Begriff. Immer wenn ich diesen Namen lese, weiß ich: „Jetzt wird es interessant“. Ich habe mir schon einige Interviews von ihm angehört, so auch dieses.

Herr van Laack ist laut Wikipedia „ein deutscher Facharzt für Orthopädie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Sportmedizin, Physikalische Therapie, Chirotherapie und Akupunktur“ und ist Autor mehrerer Bücher.

Früher ging er davon aus, dass es kein Leben nach dem Tod gibt. Seit Anfang der 80er Jahre beschäftigt er sich auf wissenschaftlicher Basis intensiv mit Nahtoderfahrungen und ist mittlerweile völlig überzeugt davon, dass das Bewusstsein nicht mit dem Tode erlischt.

Skeptiker behaupten oft, dass Nahtoderfahrungen...

  • ...aufgrund von Sauerstoffmangel im Gehirn stattfinden
  • ...Halluzinationen seien
  • ...Folge von gegebenen oder vom Körper erzeugte Stoffe sind.

Herr van Laack geht in dem zweiteiligen Interview unter anderem auf diese Argumente ein.

Im zweiten Teil betont er, dass es wichtig ist, dass wir uns in diesem Leben anderen gegenüber gerecht, versöhnlich, hilfsbereit und liebevoll verhalten, denn letztlich fällt alles auf einen selbst zurück. So könne man unter anderem auch negative Nahtoderfahrungen erklären, weil nun der Verstorbene mit all seinen Taten konfrontiert wird und auch die Gefühle durchleben muss, die andere durch sein Verhalten zu Lebzeiten hatten. 5 % der Nahtoderfahrungen seien negativ, 95 % positiver Natur.

Bei dem Interview handelt es sich um einen Podcast von „GeistReich am Samstag“, welcher auf diversen Podcastplattformen zu finden ist.

 

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